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tortellini füllen
TORTELLINI, eine seit Jahrhunderten währende Tradition, Nudelteig zuzubereiten. Und wer kennt und liebt sie nicht?! Für mich sind diese kleinen, gefüllten Teigtaschen aus Italien eine echte Kindheitserinnerung. Am liebsten aß ich mit Käse gefüllte Tortellini zu einer Schinken-Sahne-Soße, bei unserem Stammitaliener um die Ecke.

Meine Eltern fragten schon gar nicht mehr, sondern bestellten für mich jedes Mal genau dieses Gericht von der Speisekarte.

Auch heute mag ich die Ravioli-ähnelnden Nudeln noch immer besonders gerne – doch am besten schmecken sie mir inzwischen selbstgemacht. Da dies allerdings ein etwas zeitaufwändigeres Rezept ist, nehme ich mir dessen Zubereitung nur an Tagen wie heute vor… Die Woche liegt hinter einem, draußen regnet es, für die frühen Mittagsstunden stehen keine Verabredungen an… Genau richtig um mein Tortellinirezept hervorzukramen und es für Euch hier nieder zu schreiben :)

  Um euch nicht länger warten zu lassen kommt hier auch schon die Zutatenliste für meine handgemachten TORTELLINI:

tortellini formenEINKAUFSLISTE:

Für den Teig:

  • 3 Eigelbe
  • 1 Ei
  • 300-400g Vollkorn-Dinkel Mehl
  • 2 EL Olivenöl
  • Prise Salz
  • n.B. Kurkuma (färbt die Nudeln schön gelb)

Für die Füllung:

Hier könnt ihr kreativ sein!! Füllt die kleinen Teigtaschen ganz nach Belieben mit Gemüse, Fleisch oder auch Fisch. Ich hatte noch frischen Blattspinat, welchen ich in der Pfanne bei niedriger Temperatur gedünstet habe. Hinzu gab ich Käse (ein Kräftiger, wie Gorgonzola, Parmesan oder ein gereifter Gouda passen gut) und etwas Creme Fraiche. Nach Bedarf würzen und abschmecken. Für weitere Anregungen findet ihr hier zusätzliche Tipps wie und womit ihr Eure Tortillinis abwechslungsreich befüllen könnt.

Vorsicht! Die Mischung sollte nicht zu flüssig sein, da sie sonst den Tortelliniteig aufweicht und dieser leicht reißt.

tortellini fertigNun die Teigzubereitung:

Gebt das Mehl auf eine abwaschbare Arbeitsfläche und bildet darin eine Mulde für die Eier, das Öl und die Gewürze. Dann vermengt ihr die Zutaten von innen nach außen, bis es eine festere Konsistenz angenommen hat. Jetzt ist Handarbeit angesagt, so bekommt ihr ein besseres Gefühl dafür, wann der Teig die richtige Form erreicht hat. Wenn etwas Mehl übrig bleibt, macht das nichts. Ihr könnt es später beim Ausrollen des Teiges weiter verwenden. Der Teig sollte eine glatte Oberfläche bekommen haben und nicht mehr kleben. So kann er nun in Frischhaltefolie eingewickelt eine halbe Stunde in den Kühlschrank wandern. Danach rollt Ihr den Teig dünn aus. Je nachdem welche Sorte Nudeln ihr herstellen wollt variiert die Dicke des Teiges. Für Tortellini sind es etwa 2-3mm. Achtet darauf, dass der Teig großzügig bemehlt ist und ihr ihn von der Mitte heraus nach Außen rollt. So wird er schön gleichmäßig. Aus dem ausgerollten Teig schneidet ihr ca. 4x4cm große Quadrate heraus. Durch die gleich langen Seiten lassen sie sich später gut zu einem befüllten Dreieck formen und schließen an allen Ecken dicht ab, um die Füllung nicht entweichen zu lassen.

tortellini kochen schriftSetzt nebenher schon mal das Wasser auf und gebt ordentlich Salz hinzu (ruhig eine Handinnenfläche voll). Befüllt nun alle Teigquadrate mit einem kleinen Klecks Eurer Füllung. Dann veschließt ihr alle Seiten der Teigtasche und bringt sie in eine beliebige Form.

Sobald das Wasser kocht, gebt ihr nacheinander die fertigen Tortellini in das sprudelnde (!) Salzwasser. Es ist wichtig, dass das Wasser heftig sprudelt, da es so die Nudeln aufwirbelt und sie nicht miteinander verkleben können. Ab und an umrühren. Wenn sie alle im Wasser sind, stellt ihr die Herdplatte herunter. Sobald alle Nudeln an der Wasseroberfläche schwimmen sind sie gar. Gießt sie ab und verzehrt sie direkt, ohne sie abzuschrecken. Wenn ihr nicht wollt dass sie verkleben, träufelt ein paar spritzer Öl über die Nudeln.

Dank der schmackhaften Füllung sind Tortellini auch wunderbar mit Butter und Salz zu verspeisen.

Wem dies jedoch als Geschmackserlebnis noch nicht genügt, für den habe ich hier noch mein Rezept für das intensive Tomaten-Walnuss Pesto niedergeschrieben:

walnüsse pfannenüsse geröstet

 

 

 

 

 

 EINKAUFSLISTE:

  • getrocknete Tomaten in Öl
  • Basilikum (frisch)
  • Schnittlauch (frisch)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Walnüsse geröstet (eine Hand voll)
  • Paprikapulver
  • Salz
  • n.B. geriebenen Parmesan

pesto rossoDie Zubereitung meines Pesto Rosso ‚mal anders‘ ist schnell und einfach gemacht:

Ihr nehmt die Hälfte der eingelegten, getrockneten Tomaten aus dem Glas und gebt sie gemeinsam mit einigen gewaschenen Blättern des frischen Basilikums und etwas frischem Schnittlauch, sowie einer kleinen geschälten Knoblauchzehe, in einen Mixer. Dort zerkleinert ihr alles ganz fein und fügt zuletzt noch die in der Pfanne, in etwas Öl, gerösteten Walnüsse hinzu. Nun noch einmal mixen – doch nicht zu lange, da es ein besonders interessantes Essgefühl ist, wenn man hier und da auf eine der pikanten Nussstücke beißt. Füllt die Pesto-Masse um, in ein verschließbares Gefäß und schmeckt es mit etwas Salz und Paprikapulver ab. Wer mag fügt noch ein bis zwei Teelöffel geriebenen Parmesan hinzu. Zuletzt füllt ihr das Glas mit dem Öl der eingelegten Tomaten auf und zwar so weit, dass das gesamte Pesto gerade so bedeckt ist. Das könnt ihr im Übrigen auch mit jedem anderen Pesto machen, denn unter der Ölschicht hält sich das Pesto länger frisch.

Lecker schmeckt dieses selbstgemachte Pesto auch auf einer Scheibe geröstetem Weißbrot zu frischem Salat, an heißen Kartoffeln oder Hähnchen. Wenn ihr es in ein leeres Marmeladenglas füllt, bietet dies auch immer eine schöne und persönliche Geschenkmöglichkeit und ist außerdem hervorragend geeignet, um es zu einem Ausflug ins Grüne mitzunehmen. Ihr werdet sehen, es kommt bei allen Altersstufen gut an. :)

tortellini fertigIch hoffe mein heutiger Beitrag hat Euch gefallen und ihr habt Freude an der Umsetzung! Ich freue mich wie immer über anregende Kommentare und wünsche Euch ein schönes, hoffentlich sonnenreiches Wochenende!

Liebe Grüße, Eure

us


Hier noch eine leckere und zudem besondere Pesto-Variation!

Und der Klassiker von Jamie Oliver

 

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