Da geht man Jahre lang durch das selbe große, hölzerne Tor auf den vertrauten Schulhof und hat doch keine Ahnung was sich Jahre später einmal für tolle Möglichkeiten aus den zumeist unbewussten Begegnungen ergeben können. So auch die ausgesprochen schöne Bekanntschaft mit einer inzwischen erfolgreichen Keramikerin und ehemaligen Schülerin meiner Schule. Mit viel Liebe und Bewusstsein für gradlinige Schönheit, gestaltet Katharina Lampasiak individuelles handgeformtes Geschirr. Jedes Teil trägt Ihre Handschrift und es ist eine Freude die schönen Gegenstände anzusehen und sie wie Handschmeichler durch die Hände gleiten zu lassen. Lange Zeit schon bereichert sie mit den getöpferten Stücken den jährlichen Weihnachtsmarkt der Schule und war des Öfteren Anlass meiner Familie diesem einen Besuch abzustatten um eines Ihrer schönen Stücke zu erstehen. Über die Jahre entwickelte sich ein erkennbarer Stil in Ihren Arbeiten heraus und ist nun durch gradliniges Design geprägt, welches die Speisen die sie füllen durch die schlichte Schönheit besonders hervorheben und schmackhaft wirken lassen. 

Durch einen glücklichen Zufall ergibt es sich gelegentlich, dass sich Wege erneut überschneiden und alte Gesichter zu Bekannten werden. So auch der Kontakt zu Katharina, die ich kürzlich in Ihrem Laden Quinass in Burgdorf besuchte. Hier bietet sie und vier weitere Inhaberinnen völlig unterschiedliche, doch zugleich harmonische Einzelstücke für Wohnen, Dekoration und Bekleidung an. Über Keramik, bis Filz und Beton werden alle Materialen kreativ zu hochwertigen Gegenständen verarbeitet. 

Aus unserem Gespräch heraus entfaltete sich ein Gedanke, eine Idee der Zusammenarbeit zwischen Backstubenpoesie und dem kreativen Team, die das Gesamtbild von Quinass erschaffen. Zunächst einmal habe ich durch das Zusammenkommen die Möglichkeit meine Speisen auf von mir ausgewählten Geschirr appetitlich zu arrangieren und für die Zukunft stehen noch einige weitere Überlegungen der kreativen Zusammenarbeit an. Ein Gedanke ist ein, eigens für und mit Backstubenpoesie entwickelter Teller, welchen ich  auf meinem Blog vorstellen darf. Bis dahin bedarf es jedoch noch einiger Planung und kreativer Schaffensrunden. Einstweilen kredenze ich Euch heute bereits mein neuestes Gericht auf dem wunderschönen Geschirr.

e i n k a u f s l i s t e

Für den knusprigen Boden

  • 250g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 1TL Salz
  • 2TL grünes Curry
  • 1EL Quark
  • 30-50ml kaltes! Wasser
  • 65g weiche Butter
  • 1 Eiweiß

Für das Topping

  • 450g frischer Blattspinat
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schafskäse
  • 1 Eigelb
  • 250g süße Cherrytomaten
  • 50g frischer Parmesan
  • 1 BIO Zitrone
  • etwas geriebene Muskatnuss
  • 1,5 TL Kurkuma
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung meiner frischen Spinat-Tarte:

Die weiche Butter mit dem Quark und dem Ei vermengen. Mehl, Salz, Curry mischen und abwechselnd mit dem Wasser beifügen. Sind alle Zutaten gut vermischt, den Teig noch einige Minuten mit der Hand kneten und 30 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit den Spinat und die Frühlingszwiebeln waschen. Die unteren Enden der Zwiebeln in feine Ringe schneiden und mit der geschälten, ganzen Knoblauchzehe in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Den Knoblauch aus der Pfanne entnehmen und den Spinat hinzugeben um ihn bei geschlossenem Deckel kurz garen zu lassen, bis die frischen Blätter etwas in sich zusammen gefallen sind. Das Gemüse abkühlen lassen und anschließend je nach Belieben in einem Mixer zerkleinern, oder direkt verarbeiten. Für die weitere Zubereitung den halben Schafskäse fein zerbröseln und mit den Gewürzen, dem Eigelb, etwas Zitronensaft sowie Abrieb der Schale und frischem Parmesan vermischen. Gut abschmecken und zur Seite stellen. 

Den Teig ausrollen, in einer Tortenform gut an die Ränder drücken, mit einer Gabel einstechen und für 10 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze vor backen. Anschließend die Füllung auf den Boden geben, diesen mit dem restlichen Käse und halbierten Cherrytomaten versehen und weitere 15Minuten knusprig braun backen. Die fertige garte mit den restlichen Frühlingszwiebelringen garnieren und servieren.

Besonders lecker zu Tarte ist ein frischer Salat, der mit etwas Zitrone und nativem Olivenöl angemacht ist. Ich habe einen nussigen Feldsalat zu meiner Garte gereicht, dieser macht sich besonders gut zu der leichten Muskatnussnote in der Spinat-Füllung.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und hoffe Euch schmeckt es gleich noch mal so gut von so wunderbarem Geschirr!

Eure,

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Wenn Ihr neugierig und angesteckt wurdet von meiner Begeisterung für das wundervolle Handwerk der Inhaberinnen von Quinass, dann habt ihr die Möglichkeit direkt in dem kleinen Laden vorbei zu schauen, Euch inspirieren zu lassen und einmal persönlich mit Katharina auszutauschen. Die Öffnungszeiten findet auf der Internetseite ebenso wie die Anschrift, zu der Seite gelangt ihr außerdem über die Verlinkungen in meinen Empfehlungen. Richtet bei der Gelegenheit gerne herzlichste Grüße von Backstubenpoesie aus und berichtet mir anschließend von Euren neuen Errungenschaften!

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