Heute möchte ich Euch eine Pflanzenart vorstellen die hier noch nicht allzu vertreten ist. Sie stammt ursprünglich aus Südamerika, denn in den Anden-Tälern Kolumbiers und Argentiniens kann sie besonders gut gedeihen. Schon die Inka bauten sie an und noch heute dient die Yacon-Wurzel der Bevölkerung als Grundnahrungsmittel, hier ist sie auch bekannt als peruanischer Bodenapfel. Die unscheinbare Knolle ähnelt von außen der Süßkartoffel, ist jedoch weicher, hat helles Fleisch und muss geschält werden. In diesem Zustand kann sie dann allerdings sowohl roh als auch gekocht verspeist werden. Der fruchtige Geschmack ist in etwa vergleichbar mit dem einer Birne oder Melone jedoch mit einer herben würzigen Note dabei. Aus den Blättern lässt sich ein Tee herstellen und aus den Knollen ein Dicksaft zum süßen gewinnen. Neben den blutzuckersenkenden Eigenschaften sind unter anderem größere Mengen Magnesium, Kalzium und einige Vitamine enthalten. 

Um mich zunächst an den Geschmack der Wurzel heranzutasten habe ich sie vor der Zubereitung zunächst roh gekostet. Anschließend die restlichen Komponenten auf die Knolle abgestimmt. Witziges Omlett mit dünnen Scheiben der süßlich herben Wurzel, mit einem kräftigen Käse im Ofen überbacken, dazu Avocado.


e i n k a u f s l i s t e

  • 4 Eier 
  • 1EL Schmand 
  • 1/2TL Cayennepfeffer 
  • 1TL Kurkuma 
  • Frischer Pfeffer 
  • Salz 
  • 4-5 Yaconwurzeln 
  • Kräftiger Käse 

Die Eier mit den Gewürzen aufschlagen und in eine Pfanne geben. Die Wurzeln schälen, abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 200 Grad erhitzen und dabei die Grillfunktion einstellen. Die dünnen Yaconscheiben auf dem Inlett verteilen, einen kräftigen Käse darüber reiben und für einige Minuten unter dem Grill braun backen. 

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Hier findet Ihr den süßen Dicksaft. Der Sirup eignet sich als Alternative zu herkömmlichem Zucker in Nach- und Süßspeisen.

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