Geschmorter Chicorée, Topinamburstampf & Pesto

Chicorée – dieser bittere, häufig nur in gemischten Salaten verwendete Kamarad wird von uns zu unrecht viel zu sehr vernachlässigt. Denn nicht nur seine Nährwerte können sich sehen lassen, auch seine enthaltenen Bitterstoffe die sich sehr wohltuend auf Magen und Darm auswirken und zügeln zudem Heißhungerattaken auf Süßes zügeln. Was vielen noch unbekannt ist, ist die Wurzel die der Chicorée unterhalb der Erdoberfläche ausbildet und die man gut als Gemüse zubereiten kann. Nicht nur die Wurzel kann gekocht genossen werden, auch die Blätter des Salatkopfs schmecken in warmen Zustand sehr gut und tragen zur Bekömmlichkeit bei.

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für das Püree:

  • 500g Topinambur 
  • 200ml Haselnussmilch 
  • Butter 
  • Muskatnuss 
  • Frischer Pfeffer 
  • Salz

für den Chicorée 

  • 4 Chicorée Köpfe 
  • Olivenöl 
  • Salz 
  • 1TL Curry

für das Pesto 

  • 5 Zweige Basilikum 
  • 150g grüne Oliven 
  • 60g Parmesankäse 
  • 1 gute Handvoll Haselnüsse
  • Olivenöl 

ausserdem

  • weitere Haselnüsse zur Garnierung 

img_7350Die Topinambur schälen und dünsten bis sie gar sind. Anschließend mit der Milch und der Butter zu einem groben Stampf verarbeiten und mit den Gewürzen abschmecken. Die Chicorée Köpfe halbieren, Öl mit dem Curry in einer Pfanne erhitzen und die Hälften mit der Schnittfläche nach unten hineinlegen und anbraten. Anschließende Hälften des Chicorées auf ein Backblech legen und 10 Minuten bei bei 150Grad backen. Die Haselnüsse ebenfalls auf ein Blech geben und nach dem Chicorée im Ofen bei 150Grad unter der Grillfunktion rösten. Nach diesem Vorgang abkühlen lassen und mit einem Handtuch die äußere Schale der Nüsse abreiben. Die Zutaten für das Pesto in einen Mixer geben und pürieren. 

Die Chicoréehälften mit dem Püree auf Tellern portionieren, den Chicorée mit Pesto glasieren und einige Nüsse über das Essen geben. Schon ist fertig angerichtet und es kann gegessen werden! Guten Appetit!

Eure,

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Broccolireis mit Rahm-Shiitakepilzen

Pilze sind bei uns immer beliebt! Zu den Favoriten gehören Pfifferlinge, Steinpilze und Shiitakepilze. Letztere finden sich auch im meinem heutigen Gericht, welches ich mit Euch teilen möchte, wieder. In würziger Suppe oder Soße machen sich diese Pilze besonders gut. Mit Knackigem Gemüse oder wie hier dem frischen Broccolireis und der Rote Bete Rohkost wird er perfekt abgerundet. In Asien wird er häufig neben Hähnchenfleisch, Gemüse und Kokosmilch in einer heißen Suppe wie der Tom-Kha-Gai verarbeitet. Wusstet Ihr schon, dass dem Shiitakepilz heilende Wirkungen zugesprochen werden?! Er wirkt sich zum Beispiel positiv auf das Blut und den Stoffwechsel aus. Er kann dadurch Thrombosen verhindern, Blutdruck und Blutfette senken und wird durch diese regulierende Wirkung auch erfolgreich gegen Migräne und Tinnitus eingesetzt.

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  • 2Tassen Reis 
  • 4Tassen Wasser
  • 1 Broccoli (400-500g)
  • 1 BIO Limette
  • Salz 
  • 250g Shiitakepilze 
  • Ca. 260ml Reismilch 
  • 1 1/2TL Mehl  
  • 50ml Sahne (oder Sojasahne)
  • Pfeffer
  • 1 Rote Beete 
  • Parmesan 

Den Reis mit der doppelten Menge Wasser aufsetzen und bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Indes den Broccoli waschen und in einem Mixer grob hacken. Kurz bevor der Reis gar ist den Broccoli mit etwas Salz, Limettenabrieb und Limettensaft vermischen und bei geschlossenem Deckel einige Minuten bei geringer Hitze weiter garen lassen. Die Pilze mit einem Tuch putzen und in eine Pfanne mit etwas Öl geben. Die Pilze anbraten und anschließend das Mehl in die Pfanne geben um die Pilze darin zu schwenken. Diese dann mit der Milch nach und nach ablöschen und aufkochen lassen bis die Milch eindickt zu einer Soße. Nach Belieben etwas Sahne oder Sahneersatz hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wichtig die Pilze nicht schon beim anbraten salzen, da ihnen ansonsten zu viel Flüssigkeit entzogen wird. Die Rote Bete schälen und mit einem Sparschäler oder einer Reibe verarbeiten. Den Reis mit den Pilzen und der Rohkost Rote Bete auf Tellern portionieren. Über die rote Bete einige Spritzer der Limetten sowie etwas Parmesanabrieb geben.

 

Eure

us1


Reisdrink – aus dem allergenarmen Reis lässt sich ein schmackhafter Drink herstellen. Auch lecker im Kaffee oder Müsli.

scharfer Graupensalat in Chicorée-Schälchen mit Yoghurtdip

Ein erfrischender Snack für zwischendurch, der durch seine Schärfe den Kreislauf wieder anregt und bis zur nächsten großen Mahlzeit aushilft mit frischen Vitaminen und Gewürzen. Die Bitterstoffe des Chicorées beugen außerdem Heißhungerattagen auf Süßes vor. Der Yoghurtdip mildert die Schärfe ab. Dieses Gericht kann sowohl kalt als auch warm verspeist werden und eignet sich somit für den Idealen Snack auf der Arbeit.

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e i n k a u f s l i s t e

  • 1/2 Steckrübe 
  • 1 rote Paprika
  • 1 Chili 
  • 200g Süßkartoffel 
  • 200g Grünkohl 
  • 2 Chicorée 
  • 1Tasse Graupen 
  • 100g Maronen 
  • Yoghurt 
  • 1 Zitrone 
  • Honig 
  • Salz 
  • Pfeffer 
  • 3EL Maronenöl
  • Harissa Gewürzmischung 

Am Vortag die Graupen über Nacht in Wasser Quellen lassen. Am nächsten Tag abgießen, erneut waschen und mit der doppelten Menge gesalzenem Wasser kochen. Das Gemüse bis auf den Grünkohl  waschen. Die Steckrübe schälen, halbieren und anschließend in 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Paprika Vierteln und entkernen und die Süßkartoffel schälen und ebenfalls in 1cm dicke Stücke teilen. Die Maronen einritzen und mit dem Gemüse auf einem Blech bei 200Grad Ober- Unterhitze 40Minuten backen. In der Zwischenzeit den Grünkohl waschen und von den Stielen entfernen. Anschließend fein hacken und zusammen mit der in scheinen geschnittenen Chilischote in einer Pfanne mit Öl andünsten. Nach etwa 2-3 Minuten mit 4-5EL Wasser ablöschen und bei geschlossenem Deckel garen lassen. Das Gemüse nach Ende der Backzeit aus dem Ofen holen und in feine Würfel schneiden. Die Maronen schälen und zunächst beiseite legen. Das Gemüse mit dem Getreide dem Öl und dem Grünkohl mischen und mit den Gewürzen fein abstimmen. Den Graupensalat in die gewaschenen und getrockneten Chicorée-Blätter füllen und auf einem Teller platzieren.

Den Joghurt mit dem Saft der Zitrone, etwas Honig sowie Salz abschmecken und zu dem Essen reichen um die Schärfe zu mildern.

Eure,

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