Quinoabowl mit buntem Mangold & würzigem Tofu (+Produkttest)

Ich persönlich bin ein großer Fan von dem Superfood Getreide QUINOA. Durch seinen hohen Proteingehalt, die vielen Ballaststoffe, essentiellen Aminosäuren und wichtigen Spurenelemente wird es zu einer einzigartigen Beilage einer jeden Mahlzeit. Ob zum Frühstück, Mittag oder Abendessen, gekocht oder gepufft… Quinoa geht immer. Der leicht erdige, nussige Geschmack lässt sich fantastisch mit Gemüse oder auch Früchten, Fleisch, Fisch und Tofu kombinieren. Ich jedenfalls freue mich, dass das alte Korn wieder neuen Aufschwung erfahren hat.

Umso größer war die Überraschung, als ich mein Probepaket von dem Unternehmen „Grün hoch Zwei“ bekommen habe und darin unter anderem das hochwertige Bio Quinoa vorgefunden habe. Die Qualität habe ich direkt mit dem heutigen Rezept getestet. Das Versprechen: „GrünHochZwei biete ausschließlich 100% sortenreines Quinoa an und beziehe ihre Ware ausschließlich aus Peru und verwende dabei keine qualitativ minderwertigen Chinaimporte“ klingt schon mal gut und auch der Geschmack der Ware hat mich persönlich überzeugt.

Viele kritisieren bei Quinoa einen leicht bitteren Geschmack, diesen kann man jedoch vermeiden indem man das Korn zuvor gut auswäscht und dann kurz in einem heißen Topf anröstet bevor es mit der dreifachen Menge an Wasser abgelöscht und für 15 Minuten gekocht wird.  

e i n k a u f s l i s t e

  • 200g Quinoa, hell
  • Sesamöl
  • 500g Mangold, bunt
  • Ingwer-Gewürz
  • 1TL Tomatenmark 
  • 1/2 TL Chilli-Gewürz
  • 1TL Paprikapulver 
  • 2TL Agavendicksaft
  • 400g Tofu 
  • Sesam
  • Salz
  • 1 Spritzer Zitrone

Den Quinoa waschen und in der dreifachen Menge gesalzenem Wasser 15 Minuten kochen. Nach dem Kochen mit etwas Sesamöl verfeinern. Den Mangold waschen und die Stengel in Stücke schneiden. Die Blätter in dünne Streifen schneiden, den Tofu würfeln und diesen mit den Gewürzen in einer Pfanne mit etwas Öl und Salz rösten. Wenn der Tofu eine goldbraune Farbe angenommen hat, auf einem Teller zur Seite stellen. Das Tomatenmark, den Agavendicksaft, etwas Zitronensaft und Salz, in die noch heiße Pfanne geben und anrösten um die Aromen zu entfalten. Dahinein die Mangoldstiele geben und andünsten. Nach kurzem braten mit 3-4 EL Wassern ablöschen, die Mangoldblätter hinzugeben und auf niedriger Flame mit geschlossenem Deckel garen lassen. Den Tofu zurück in die Pfanne geben und erhitzen, um anschließend alle Komponenten gemeinsam zu servieren. Lasst es Euch schmecken!

Eure,

us1


Wie bereits oben erwähnt, muss ich sagen, dass ich von den Produkten von „Grün hoch Zwei“ wirklich überzeugt bin. Die Marke hat sich speziell auf einige wenige Produkte beschränkt, um diese dafür mit Sorgfalt und hoher Qualität anzubieten. Ich muss dazu  sagen, dass ich definitiv auch von gegenteiligen Erfahrungen berichtet hätte, wenn dem so sei. – Die Produkte kommen in naturbelassenen Papp-Gefäßen ohne Plastik daher und versprechen höchste Bio Qualität. Der Geschmack und auch das Erscheinungsbild spiegeln dieses Versprechen wieder und auch der Preis von 6,90 pro 500g kann sich sehen lassen. Ich würde das Produkt in jedem Fall wieder kaufen. Aber schaut Euch doch selbst mal auf der Seite um und verschafft Euch einen vertiefenderen Eindruck.

 

Mangold-Falafelburger mit Mango-Chilisoße

Hallo Ihr Lieben,

wie angekündigt, gibt es heute das passende Rezept zu meinen Vollkorn Burgerbuns. Diese hab ich Euch vergangene Woche in meinem Beitrag vorgestellt. Um diese nun zum Leben zu erwecken, keine Sorge hiermit wird nicht etwa auf tierische Produkte angespielt, zeige ich Euch wie sich einfach aber köstlich, leckere Falafelburger herstellen lassen. Der Stargast hierbei – Mangold. 

e i n k a u f s l i s t e 

für die Falafel

  • 150g  frische Mangoldblätter
  • 1Dose Kichererbsen
  • 2EL Sojamehl
  • 40g Quinoa, hell
  •  1 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 1/2TL Backpulver
  • 2EL gemahlene Haferflocken
  • 1TL Kreuzkümmel
  • 1TL Salz 

für die Soße

  • 1/2 Chili
  • 1Stück Mango
  • 1TL Löwensenf
  • 2EL Öl
  • Salz
  • Curry
  • Spritzer Zitrone

außerdem

  • 1 Avocado
  • 3 Mairübchen
  • Feldsalat
  • Kokosöl

Den Quinoa gut abspülen und in der dreifachen Menge Wasser mit etwas Salz für 15 Minuten bei geschlossenem Deckel kochen. Die Kichererbsen abgießen und mit der Zwiebel, dem Knoblauch, den Mangoldblättern, in einer Küchenmaschine fein hacken. Anschließend mit Sojamehl, Haferflocken, Gewürzen, Backpulver, und dem Quinoa gut vermengen. Mindestens 15 Minuten ruhen lassen, so können die Haferflocken quellen und die Aromen sich verbinden. In der Zwischenzeit die Mango halbieren und schälen. etwa ein gutes Viertel der Frucht mit einer halben frischen Chili, dem Öl, dem Senf, Salz, Curry und etwas Zitrone mixen und abschmecken. Die Soße sollte eine zähflüssige Konsistenz haben. Die Quinoa-Masse in ca. 4 gleich große Patties formen und in einer Pfanne mit Öl von beiden Seiten goldbraun und knusprig braten. Die Mairübchen mit einem Spiralschäler zu Spaghetti formen, den Salat waschen, die Burgerbuns aufschneiden und beide Hälften mit der Soße bestreichen. Die untere Brötchenhälfte mit etwas Salat belegen, darauf den Bratling platzieren, Mairübchen darauf geben und mit der oberen Brötchenhälfte abdecken.

Viel Spaß beim nachmachen!

Eure,

us1

Hier gibts noch weitere Burger-Rezepte von mir:

Low Carb Burgerbuns mit Rote Bete Patties 

Vietnamesische Bánh Bao Burger mit Spinatbratling & Ziegenfrischkäse


Hier gehts zum Burger-Brötchen Rezept:

 

 

Vollkorn Burger Buns – Grundrezept (normal & vegan)

Hallo ihr Lieben,

was gibt es schöneres als selbstgemachte Salate und Burger zur Grillsaison?! Letzteres kann man in herrlichen vegetarischen und veganen Variationen zubereiten. Was für mich jeden leckeren Burger zu einem ganz einzigartigen Geschmackserlebnis werden lässt, sind knackiges Gemüse, spannende Soßen und vor allem saftige, selbstgemachte Brötchen. Vielen ist hier jedoch der Aufwand zu hoch und greifen daher auf Fertigbrötchen zurück, die meist labbrig und fad schmecken. Heute teile ich mein Rezept für Vollkorn-Burgerbuns mit Euch. Sie lassen sich sehr gut vorbereiten und für das nächste Grillfest einfrieren. So spart man am Aufwand, jedoch nicht am Geschmack!

Aus dem Burgerbun-Rezept entstehen ca. 20 Brötchen, die Ihr gut einfrieren könnt. Dadurch lassen sich im nu leckere Burger zaubern, ohne dass auf Fertigprodukte zurückgegriffen werden muss. 

Kommende Woche gibt es dann das vollständige Rezept, mit leckeren veganen Gemüse-Patties und süß-scharfer Mangosoße…


e i n k a u f s l i s t e 

  • 1Pck. Hefe
  • 200ml lauwarmes Wasser 
  • 2TL Zucker
  • 4TLSalz
  • 270ml warme Milch (vegan: Pflanzenmilch)
  • 2 Eier (vegan: 2EL Sojamehl)
  • 500g Vollkornmehl
  • 400g Dinkelmehl
  • 100g Butter (vagan: pflanzliches Fett)
  • vegan: 1TL Backpulver
  • Sesam


Hefe und Wasser mit dem Zucker mischen und 10 Minuten zugedeckt stehen lassen. Anschließend zu dem Mehl geben und nach und nach mit der Milch, den Eiern (oder Sojamehl), der Butter und für die vegane Variante, dem Backpulver mischen und für mindestens 15-20 Minuten verkneten. Nach dem Kneten muss der Teig für 1Stunde an einem warmen Ort ruhen. Erst dann wird er erneut verknetet und in gleich große (ca. 20Stck.) Brötchen geformt. Die Brötchen müssen sehr flach sein da sie die übliche Burgerbrötchen Form erhalten sollen und beim Backen noch aufgehen. Die rohen Teiglinge abgedeckt für 1/2 Stunde ruhen lassen bevor sie mit Milch bestrichen und Sesam bestreut werden um dann bei 175Grad im vorgeheizten Ofen 20Minuten gebacken werden. Wer mag kann die fertigen Buns anschließend mit flüssiger Butter oder Öl betreichen, um sie besonders saftig und weich zu erhalten. 


Viel Spaß beim Vorbereiten!

Eure,

us1