Kürbis-Fricelli mit Mohn

Heute gibt es mal wieder selbstgemachte Pasta, diesmal in meiner Lieblingsform. Warum Fricelli meine lieblings Pastavariante ist? Weil der Teig zum einen sehr einfach zu formen ist und dabei unglaublich aufwendig aussieht. Und weil die Pasta in dieser Form in der Mitte der Nudel etwas Biss behält, wodurch die Pasta später besonders interessant schmeckt. Und zu guter letzt, weil die Nudel in ihren Windungen viel Soße aufnehmen kann und dadurch besonders schlotzig beim essen ist. Falls Ihr Euch dazu entschlossen habt den Nudelteig selber herzustellen, habe ich Euch zwei meiner Teigvarianten verlinkt, eine normale Vollkornpasta und einen vegenen Teig. In diesem tollen Video findet Ihr außerdem die Herstellungsweise von den verschiedenen Pastavariationen, ca. ab Minute 3 ist die Herstellung der Fricelli zu sehen. Viel Spaß beim ausprobieren und natürlich guten Appetit!

e i n k a u f s l i s t e 

  • 1 Hokkaido Kürbis (ca.1kg)
  • 3-4 kleine Pastinaken 
  • Gemüsebrühe 
  • 1 Zwiebel 
  • 1 Schuss Hafermilch
  • 2EL Mohnkörner
  • Salz 
  • 1TL Agavendicksaft
  • Prise Cayennepfeffer

für die Nudeln

(hier zur Zubereitung)

oder auch : (veganer Nudelteig)

  • 3 Eigelbe
  • 1 Ei
  • 300-400g Vollkorn-Dinkel Mehl
  • 2 EL Olivenöl
  • Prise Salz
  • n.B. Kurkuma (färbt die Nudeln schön gelb)

Die Nudeln sind hier selbstgemacht und können ganz einfach nach meinem Pastarezept zubereitet werden. Ansonsten an dieser Stelle einfach gekaufte Nudeln verwenden. 

Den Kürbis zunächst waschen und würfeln. Die Pastinaken schälen und ebenfalls würfeln, dann mit der gehackten Zwiebel und etwas Öl in einem großen Topf anbraten. Das Gemüse mit soviel Brühe ablöschen bis es gerade so mit Wasser bedeckt ist. Bei geschlossenem Deckel garen lassen. Wenn das Gemüse gar ist mit einem Mixstab passieren und mit einem Schuss Hafermilch verfeinern. Mit Salz, Agavendicksaft und etwas Chili abschmecken und zuletzt den Mohn beifügen. Die Soße Über die fertigen Nudeln geben und mit etwas gerösteter Mohnsaat garnieren.

 

Eure,

us1


Gemüsesuppe aus Kindheitstagen

Heute möchte ich Euch in meine Kindheit mitnehmen. Kindheit mit langen Tagen an der frischen Luft, roten Nasen, eingefrorenen Händen und aufwärmen am Kamin. Wenn ich früher durchgefroren nach Hause kam konnte ich gewiss sein, dass meine Mutter bereits einen großen Topf Suppe auf dem Herd hatte. Mit selbstgerechter Gemüsebrühe, BIO Hühnchen, Tofu oder Grießklößchen und das wichtigste: BUCHSTABENNUDELN. 

Ein Essen wie eine warme Umarmung. Noch heute fühle ich mich geborgen und Zuhause wenn ich einen Teller dieser Suppe vor mir stehen habe, die mich an kalten Tagen von innen wärmt. Wie ist das bei Euch? Gibt es ein Gericht, dass Euch in der Zeit reisen lässt?

e i n k a u f s l i s t e 

  • 1,2kg Kürbis (Hokkaido)
  • 1 Porree 
  • 1 Zwiebel 
  • 200g Möhren 
  • 250g Sellerie 
  • 1/2 Räuchertofu 
  • 75g Feta 
  • Frische Petersilie 
  • 250g Buchstabennudeln 
  • 1,5L Wasser 
  • Salz 
  • 1 TL Koriander
  • 1TL Paprika rosenscharf

Das Gemüse waschen, Die Zwiebel hacken und in Öl in einem großen Topf andünsten. Den gewürfelten Tofu hinzugeben und leicht anbraten. Das gewürfelte Gemüse ebenfalls beifügen und schmoren lassen. Die Gewürze zu dem Gemüse geben und sobald sich der Duft der Gewürze und der leichten Röstaromen verbreiten, das Gemüse mit dem Wasser ablöschen. Kurz aufkochen lassen, dann die Hitze herunter stellen und bei geschlossenem Deckel gar köcheln lassen. In den letzten 8-10 Minuten die Buchstabennudeln in die brühe geben. Sobald die Nudeln gar sind die Suppe servieren, etwas frisch gehackte Petersilie sowie zerbröselten Schafskäse über die Suppe streuen und genießen.

Eure,

us1


Topinambur-Reibekuchen mit Rosenkohlpfanne 

Ein Gericht, dass mich persönlich an gute Hausmannskost erinnert. Bei genauerer Betrachtung jedoch jung und frisch interpretiert wurde. Dadurch das die Kartoffeln in Reibekuchen durch Topinambur ersetzt wurden, werden diese deutlich leichter und erhalten eine nussige Note weshalb sie der ideale Gegenspieler zu Rosenkohl und Pilzen sind. Beide Beilagen haben einen erdigen Geschmack inne und brauchen eine fruchtige Note. Diese liefern die Cranberries. Ein deftiges Essen ohne Völlegefühl.

für die Reibekuchen 

  • 500g Topinambur 
  • 3 kleine Eier 
  • 3TL Buchweizenmehl 
  • 1TL Kurkuma 
  • Salz 
  • Sesamöl 

für die Rosenkohlpfanne 

  • 700g Rosenkohl 
  • 300g Steinchampignons 
  • 3EL Cranberries 
  • 1TL Agavendicksaft
  • 1Zitrone 
  • 200ml Mandelmilch 
  • geriebener Parmesan 
  • Frischer Pfeffer 
  • Salz 

Den Rosenkohl waschen und die enden abschneiden. Die Pilze putzen und vierteln. Die Topinambur schälen und durch eine reine geben. Zu den geriebenen Topinambur, Eier, Gewürze und Mehl hinzugeben und gut vermengen. Eine Pfanne mit reichlich Öl erhitzen und löffelweise von der Topinamburmasse hineingeben. Jeden Puffer von beiden Seiten knusprig braun braten und anschließend auf Küchenpapier legen. In die noch heiße Pfanne, die Pilze, Cranberries und den Rosenkohl geben. Nach kurzem anbraten mit der Milch ablöschen und bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Nach 10-15 Minuten ist das Gemüse gar und kann mit den Gewürzen verfeinert werden ehe es mit den Reibekuchen auf Tellern portioniert wird. 

Eure,

us1