Kürbisklößchen mit Ricotta-Wirsing

Eine schöne Alternative zu Gnocchi, Serviettenklößen oder Spätzle sind diese Kürbisklößchen. Sie schmecken herzhaft mit einer feinen süßlichen Note der Kürbisses. Ergänzt werden die Klößchen durch den Wirsing, der hier mit einer feinen Ricottacréme angemacht. Für uns Kürbisliebhaber auf jeden Fall der neue Liebling unter den „Nudelklassikern“.

für die Kürbisklößchen

  • 900g Hokkaidokürbis
  • 100g frischer Parmesan
  • 2 Eier
  • 5EL Mehl
  • 4EL Kübiskernöl
  • Salz
  • 1TL Kurkuma 
  • etwas Muskatnuss

für den Wirsing

  • 1 Wirsing
  • 100g Ricotta
  • 150ml Hafermilch
  • frischer Pfeffer
  • 1/2TL Kreuzkümmel
  • Salz 

außerdem

  • 50g Parmesan
  • einige Kürbiskerne

Den Kürbis zunächst waschen, halbieren und von den kernen befreien. Dann grob würfeln und im Ofen bei 185Grad Umluft 10-15 Minuten garen. Die Kürbisstücke anschließend mit einer Küchenmaschine oder einem Stampfer zu Brei verarbeiten. Mit Eiern, Parmesan, Mehl, dem Öl sowie den Gewürzen verkneten. Der Teig sollte weich aber nicht mehr zu klebrig sein. Einen Topf mit Wasser aufsetzen und zum kochen bringen. Sobald das Wasser kocht die Hitze etwas verringern. Den Teig mit Hilfe zweier Esslöffel zu einem Kloß formen und diesem samt Löffel in das siedende Wasser halten bis der Kloß sich von selbst löst. Mit dem Rest des feiges so weiter verfahren. Die Klöße welche an die Oberfläche gelangen mit einer Schöpfkelle abnehmen, abtropfen lassen und auf einen flachen Teller geben. Nach dem Herstellen der Klöße die Blätter vom Wirsing entfernen und gut waschen. Diese dann in 1 cm breite Streifen schneiden und noch mal halbieren. Eine Pfanne erhitzen, etwas Öl und die Gewürze hinein geben um diese anzurösten damit sich deren armen erneut entfalten können. Anschließend den Wirsing dazu geben, einige Minuten anbraten bevor dann mit Wasser abgelöscht und der Ricotta beigefügt wird. Abschmecken und auf einem Teller portionieren. Die Kürbiskerne in der Pfanne anrösten und gemeinsam mit dem Parmesan über das Gericht streuen.

Eure,

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Kürbis Flammkuchen mit Grünkohl und Ziegenkäse 

Der nussige Hokkaido Kürbis aus Japan ist nicht nur wegen seines Geschmacks bei vielen so beliebt, sondern auch wegen seiner einfachen Zubereitungsart. Anders als zum Beispiel der vollmundige Butternusskürbis, kann der aromatische Kürbis nämlich mit seiner Schale verzehrt werden. Empfehlenswert ist hierbei jedoch einen BIO Kürbis zu kaufen. Das etwas härtere Fruchtfleisch des Hokkaido enthält weniger Wasser als seine Artgenossen und kann daher ähnlich wie Kartoffeln sehr gut zur Herstellung von Gnocchis eingesetzt werden. Sehr köstlich ist der Kürbis auch in cremigen Suppen oder würzigen Chutneys. Zur herzhaften Beilage anstelle von Pommer, wird er in Form von Spalten aus dem Ofen.Ein letzter Tipp: die Kerne müssen ebenfalls nicht weggeworfen werden, diese werden getrocknet zu einem leckeren und gesunden Snack. 

e i n k a u f s l i s t e 

Für den Teig (2Böden)

  • 250g helles Dinkelmehl 
  • 100g Vollkorn Dinkelmehl 
  • 175ml lauwarmes Wasser 
  • 2EL Olivenöl 
  • 1TL Salz

Für den Belag 

  • 1 BIO Hokkaidokürbis
  • 1 weicher Ziegenkäse 
  • 2 Handvoll Grünkohlblätter
  • Frischer Pfeffer 
  • Thymianzweige 
  • Salz 
  • nB Balsamico  

 

 

Die Zutaten zum Teig verkneten und beiseite stellen. Den Kürbis waschen und in dünne Scheiben schneiden. Den Teig mit Hilfe von etwas Öl auf der Arbeitsfläche dünn ausrollen, anschließend mit reichlich Ziegenkäse belegen. Dann die Kürbisse platzieren und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Den Flammkuchen für 12 Minuten bei etwa 200Grad Ober- und Unterhitze knusprig braun backen. Unterdessen den Grünkohl waschen, fein hacken und in 4EL Balsamico kneten, so bringt er seine Aromen voll heraus. Den Flammkuchen erneut für 5 Minuten bei 160Grad in den Ofen geben hierbei gart der Grünkohl und der Balsamico karamellisiert leicht. 

Eure,

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Hier ein Rezept mit Butternuskürbis!

Kumpir – gebackene gefüllte Süßkartoffeln  

Auf das Gericht brachte mich unser letzter Urlaub in der Türkei. Hier ist die Speise mit dem Namen Kumpir sehr weit verbreitet und ein fester Bestandteil der türkischen Fastfood Küche. Das Gericht besteht ganz einfach aus einer sehr großen festkochenden Kartoffel welche mit verschiedenem Gemüse, Bulgur und anderen frischen Toppings gefüllt werden kann. Mein heutiges Gericht habe ich an die hiesige Saison angepasst und statt der Kartoffeln Süßkartoffeln verwendet und zum füllen den von mir sehr lang ersehnten Grünkohl verwendet.

  • 2 Größe (od. 4 kleine  Süßkartoffeln)
  • 400g Grünkohl 
  • 1 Zwiebel 
  • 50g sonnengetrocknete Tomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln  
  • 200g Quark 40%
  • 1 Limette 
  • Paprikapulver 
  • Chilipulver 
  • Pfeffer 
  • Salz 

Den Grünkohl waschen, den Strunk entfernen und die Blätter klein zupfen. Die getrockneten Tomaten würfeln, eine Zwiebel hacken und etwas Öl in eine Pfanne geben. Die Süßkartoffeln waschen und in Wasserdampf 15 Minuten gären. Den Ofen auf 190Grad Ober- und Unterhitze stellen, die Kartoffeln der Länge nach aufschneiden ohne sie zu durchtrennen und etwa 10 Minuten grillen. Nach dem Herausnehmen aus dem Ofen das Kartoffelinnere mit einer Gabel etwas auflockern und mit einem Schuss Öl und etwas Salz  vermengen. Die Zwiebeln andünsten und dann den Kohl und die Tomaten beigügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen. Den Quark mit dem Saft der halben Limette, eine Prise Zucker sowie drei 3EL Wasser verquirlen und mit den restlichen Gewürzen verfeinern. Das Gemüse in die Kartoffeln füllen und die Quark-Soße darüber geben. Einige Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und über die gefüllten Kartoffeln streuen. 

Eure,

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