Ofen-Süßkartoffel mit Rucola, Avocado-Soße und getrockneten Tomaten

Hallo zusammen, ich muss Euch heute eine Empfehlung ganz ganz nah ans Herz legen! Die warme Avocado-Soße zu meinem heutigen Rezept hat definitiv Suchtpotential und das Tollste ist: sie ist wahnsinnig schnell zubereitet und wertet jede noch so einfache Speise wie Nudeln, Reis, Gemüse uvm. im handumdrehen auf!

Bitte versprecht mir, dass Ihr sie bei Gelegenheit probieren werdet :)

Dazu gibt es gefüllte Süßkartoffel. Süßkartoffeln haben den Markt in den vergangenen Jahren ebenso rapide erobert wie Avocados. Kein Wunder, ihr süßlicher Geschmack erinnert an Maronen und Kürbis. Süßkartoffel kann demnach sowohl herzhaft als auch süß zubereitet werden.

Am liebsten esse ich Süßkartoffeln aus dem Ofen, da die Aromen die beim Backen und Grillen entstehen fantastisch zu dem Eigengeschmack der Kartoffel passen. Süßkartoffel gilt ganz nebenbei als eines der gesündesten Gemüsesorten und liefert bei regelmäßigem Verzehr wichtige Mineralien und Vitamine, die sich positiv auf das gesamte Blutsystem auswirken sollen. Forscher fanden nämlich heraus, dass die großen Knollen sich sowohl auf das Blut selbst, als auch auf den Blutdruck, und den Blutzuckerspiegel auswirken. Die meisten Inhaltsstoffe sind wie bei anderem Obst und Gemüse auch in und unter der Schale enthalten – darum heißt es auch hier: das Gemüse MIT der Pelle essen!

Beachtet außerdem: Da sie das tropische Klima Südamerikas gewohnt ist, sollten Süßkartoffeln nie im Kühlschrank, sondern stets bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden.

e i n k a u f s l i s t e 

  • 2 Süßkartoffel (ca.500g)
  • 1Bund Rucola
  • etwas Blattsalat
  • 100g getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
  • Chilipulver
  • gesalzene Erdnüsse
  • 1/2 Limette

für die Avocadosoße (mit Suchtfaktor)

  • 1/2 weiche Avocado
  • 1 kleine! Knoblauchzehe
  • 2TL Agavendicksaft
  • 1/2 Limette (für einige Spritzer Limettensaft)
  • Salz
  • frischer Pfeffer
  • 80-100ml Gemüsebrühe
  • geräuchertes süßes Paprikapulver

Nachdem Ihr die Süßkartoffeln gewaschen und der Länge nach eingeschlitzt habt, könnt Ihr sie in einem Dampfgarer etwa 15-20 Minuten (je nach Größe und Dicke der Kartoffeln) garen. Währendessen macht Ihr Euch bereits an die Zubereitung der Soße und bereitet die Beilagen vor.

Die Beilagen wie den Salat und den Rucola einfach waschen und trocknen. Die Tomaten mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Eine Limette aufschneiden. Das wärs auch schon mit den Vorbereitungen.

Nun könnt Ihr Euch an die herstellung der Soße machen. Hierfür die Avocado aufschneien und den Kern herausnehmen. Die Hälfte der Avocado mit dem Knoblauch, dem Agavendicksaft und etwas Gemüsebrühe (achtung hier lieber ersteinmal weniger als zu viel nehmen) fein pürrieren. Die Soße mit dem Salz, Pfeffer, Limettensaft und dem Paprikagewürz abschmecken.

Lasst es Euch schmecken!

Eure,

us1


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Gebackener Spaghettikürbis mit Erbsenhummus

Habt Ihr letzte Woche mein Rezept für gelbe Erbsen Humus entdeckt? Mit dem habe ich das heutige Rezept zubereitet. Dadurch, dass der Humus bereits fertig war, gab es in windeseile ein leckeres Mittagessen ganz im Sinne der Herbstzeit. Spaghettikürbis ist weniger leicht zu schneiden, da die Schale besonders hart ist, aber wenn man sich ersteinmal durch den harten Panzer gearbeitet hat, wird man mit leckerem zarten Kürbisfleisch belohnt. Das innere des Spaghettikürbis lässt sich im garen Zustand mit einer Gabel herauslösen und zerfällt zu dünnen Fäden, was dem Kürbis auch seinen Namen verleiht. Inspiriert von seiner Namensgebung habe ich bereits eine vegane Bolognese mit Spaghettikürbis zubereitet. Wer auf eine gesunde „low carb“ Ernährung bedacht ist, für den ist das Rezept sicher auch interessant.

Wie bereits versprochen benötigt Ihr gar nicht viel für das heutige Rezept!!

e i n k a u f s l i s t e

  • 1 Spaghettikürbis
  • Olivenöl zum beträufeln
  • Rosmarinzweige
  • Paprika süss geräuchert
  • Chili Pulver
  • Grobes Meersalz
  • Zedernnüsse
  • Gelbe Erbsen Humus (nach meinem Rezept vergangene Woche)

Kürbis halbieren und die Kerne entfernen. Da er sehr schwer zu schneiden ist habe ich die Hälften zuvor bei etwa 150 Grad Umluft 15 Minuten gebacken. Anschließend lies er sich leichter in ca. 2cm dicke Ringe schneiden. Diese auf das Backblech legen und mit Olivenöl beträufeln und den Nüssen, sowie den Gewürzen verfeinern. Die Kürbisringe daraufhin für weitere 15-20 Minuten goldbraun backen.

Etwas Humus auf den Teller geben, den gebackenen Kürbis darauf platzieren und genießen.

Habt ein gemütliches Wochenende!

Eure,

us1


Gelbe Erbsen-Humus – Routine, Zufriedenheit, Glück

Veränderungen. Sie können sich unbemerkt, über einen längeren Zeitraum hinweg einschleichen, oder auch sehr plötzlich eintreten. Einige Menschen kommen gut mit ihnen zurecht, andere weniger. Manchmal werden sie sogar bewusst herbeigeführt, um durch sie sein Leben aktiv zu ändern. Ich  selbst zähle wohl zu den Menschen, welche zufrieden sind wenn alles was sich bislang bewährt hat, bleibt wie es ist. Werden größere Veränderungen von äußeren Einflüssen initiiert, brauchen viele Menschen eine gewisse Zeit um sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Bis dahin herrscht zumeist eine Phase der inneren Unruhe, Unzufriedenheit und Aufgewühltheit. Wie geht es Euch mit Veränderungen? Seid Ihr da wie ich, oder mehr der Typ Mensch, der sich nach ständigem Wandel und Neuem sehnt?

Das sich einige mit Veränderungen schwerer tun, zeigt ganz deutlich, dass Gewohnheiten auch Halt und Struktur geben können. Im weiteren Sinne spielen ebenso Tradition und Rituale eine besondere Rolle im Leben. Sie helfen sich in stressigen Zeiten auf sich zu besinnen und Ruhe einkehren zu lassen. Auf mich wirken Rituale beinahe wie ein inneres Mantra das beruhigend auf mich und meinen Geist einwirkt.

Habt Ihr Rituale in Eurem Leben? und wie wichtig sind sie Euch?

e i n k a u f s l i s t e

  • 200g Kichererbsen + Flüssigkeit (ich habe eine Dose verwendet)
  • 2EL Tahin (Sesampaste)
  • 1TL Koriander
  • Salz
  • frischer Pfeffer
  • 100g Gelbe Erbsen
  • Chilipulver
  • Sesamöl

Rituale unterscheiden sich für mich in große und alltägliche Rituale. Die großen Rituale sind – angesichts dessen, dass Weihnachten nicht mehr weit weg ist – beispielsweise  Feiertage mit der Familie. Alltägliche Rituale sind unter anderem das morgendliche Aufsteh-Ritual, wie das Fertigmachen im Bad und die Frühstückszeremonie.  Rituale müssen auch gar nicht immer bewusst, sondern können völlig routiniert ablaufen. Dennoch wirken sie sich auf uns aus und können sogar Zufriedenheit in uns auslösen. Habt Ihr schon einmal darauf geachtet was passiert, wenn Euer Alltag mal ganz anders startet und Ihr all diese kleinen Routinen nicht abhalten könnt? Man verwendet hierfür auch gerne den Ausdruck: „mit dem falschen Fuß aufgestanden“ zu sein. Tatsächlich kann es ein gewisses inneres Chaos anrichten, wenn Abläufe und Zeiten aus dem Ruder laufen. Was fällt Euch ein, dass Euch so richtig aus dem Tackt bringen kann?

Eben dieses Gleichgewicht, dass wir durch Routine und innere Gelassenheit bekommen wirkt sich auf unsere Zufriedenheit aus. Zufriedenheit für mich der anhaltende, mildere Zustand von Glück. Glück durchweg zu verspüren scheint mir unmöglich und vielleicht auch gar nicht unbedingt erstrebenswert. Innere Zufriedenheit hingegen schon. Sie ist nach meinem Verständnis ein Zustand der Ausgeglichenheit und im Vergleich zum zufälligen Glücksempfinden trainierbar und kann durch regelmäßiges Üben sogar ein höheres Niveau erreichen.

Glück verhält sich zur Zufriedenheit, wie Verliebtsein zur Liebe

Übung

Veränderungen passieren, wenn man über einen längeren Zeitraum etwas anders macht, als man es bislang getan hat. Diese Umgewöhnungsphase dauert im Durchschnitt 21 Tage, man spricht auch von der 21-Tage-Regel. Innerhalb dieser Anpassungszeit stellt sich das Gehirn um und es werden beständige und tragfähige Verbindungen über die Synapsen gebildet. Um unser Denken zu beeinflussen gibt es
viele Möglichkeiten wie
beispielsweise: sich auf das Positive auszurichten. Lebenszufriedenheit bedeutet, dass man mehr positive Gedanken in sich trägt als negative. Doch ist es leider so, dass wir in unserer Gesellschaft mehr mit negativen Informationen versorgt werden als mit positiven. Manchmal kann es hilfreich sein, sich entweder weniger mit negativen Informationen zu umgeben und/oder sich vermehrt auf die positiven Aspekte des Lebens und dem direkten Umfeld zu fokussieren.  Nachrichtensendungen, Zeitungs- und Internetartikel suggerieren, dass wir nur noch von Krisen und Katastrophen umgeben sind. Wir sollten hier vielleicht entscheiden welche wir davon an uns heran lassen und mit welchen wir uns weniger stark auseinandersetzen.

Eine Studie belegt, dass wir um glücklich zu sein, jeder negativen Nachricht die uns erreicht, eine Gute in der selben Intensität entgegensetzen müssen!!

Ich habe mich bereits vor langer Zeit dazu entschlossen, Nachrichten nur noch auf dem geschriebenen Weg an mich heran zu lassen. So kann ich selbst entscheiden welche Nachrichten mich erreichen und welche ich nur am Rande erfassen möchte.

Ein Glücks- oder Dankbarkeits-Tagebuch bietet eine zusätzliche Möglichkeit sich auf Dinge zu besinnen die einen erfreuen. So kann man sich am Morgen und am Abend gedanklich oder auch visuell ein paar Fragen beantworten.

Am Morgen:

  1. Worauf freue ich mich heute?
  2. was habe ich schönes vor?

Am Abend:

  1. Was habe ich schönes erlebt?
  2. Worüber habe ich mich besonders gefreut?
  3. Was möchte ich morgen erneut so machen?

Hilfreich können auch Achtsamkeitsübungen sein, zum Beispiel das bewusst temporeduzierte Gehen in der Natur. Oder eine Minute lang mit geschlossenen Augen die Geräusche um sich herum wahrzunehmen. Zum Thema Achtsamkeit erfahrt Ihr mehr in hier .

Auch das Kochen ist inzwischen sehr routiniert bei mir. Dadurch dass ich wenig über meine Handlungen nachdenken muss, ist es tatsächlich zu einer Form der Entspannung für mich geworden die zumeist im Nachhinein noch mit einer leckere Mahlzeit belohnt wird. aus diesem Grund möchte ich Euch die Zubereitung des heutigen Rezeptes nun nicht länger vorenthalten und wünsche Euch viel Spaß beim ausprobieren des Rezeptes. Verratet mir doch mal womit Ihr diesen Humus am liebsten gegessen habt?!

* * *

Die trockenen Erbsen für etwa 30-60 Minuten in Wasser einweichen und anschließend  in der doppelten Menge kochen. Durch das vorzeitige Einweichen lässt sich die Kochzeit verkürzen. Nun die Hälfte mit Kichererbsen aus der Dose, sowie der Hälfte der Flüssigkeit und 2EL Sesampaste in einen Mixer geben. Mit den Gewürzen abschmecken, in einer Schale mit den restlichen Linsen vermengen und Sesamöl beträufeln.

Lasst Euch den den besonderen Humus mit etwas geröstetem Landbrot, Kartoffeln oder Reis, Salat oder pur schmecken. Oder was fällt Euch so ein?

Durch die ganzen Erbsen bekommt der Hummus eine interessante Struktur die Spaß beim Essen macht.

Eure,

us1


Quelle: Internet und Buch „Zufriedenheit“ von Christina Berndt