Falafel-Bowl (canadian summer)

Die Art, wie wir unsere Speisen Anrichten und welche Farben unsere Lebensmittel haben, wirkt sich auf unsere Sinne und damit auch auf unseren Appetit aus. Nicht ohne Grund sind die sogenannten Bowl-Gerichte seit einiger Zeit sehr im Trend. Hier kommen ausgewogene, guten Zutaten in einer Schale zusammen. Das spart nicht nur den Abwasch, sondern schmeckt  außerdem besonders gut und ist gesund. In großer Vielfalt und mit  viel Liebe zum Detail angerichtet, gibt es sie als bunte Frühstücks Smoothiebowl – dickflüssigere Smoothies zum Löffeln, mit leckeren Toppings –oder als gesundes Mittagessen mit unseren Lieblingszutaten. Etwa als Veggiebowl oder Sushibowl, auch bekannt unter dem Titel Buddhabowl. So oder so in jedem Fall ein Augenschmaus. Ich freue mich, wenn Ihr mir Eure Superfoodbowl auf Instagram zeigt. Hierfür einfach Euer Foto mit dem Hashtag #ichundmeinebowl versehen. :)

e i n k a u f s l i s t e 

für die Falafel

  • 1Dose Kichererbsen
  • 60-70g Kichererbsenmehl
  • frischer Koriander (gehackt)
  • 1Msp. Piment
  • 1Msp. Kumin
  • 1/2 Schalotte
  • 200g frische Rote Bete
  • 1EL Tahinpaste
  • 2 Eier
  • Saft 1/2 Zitrone
  • Salz

außerdem

  • 1 Rettich
  • 700g Süßkartoffeln
  • 1 Buttermilch
  • 300g Mangold
  • 100g Postelein (oder ein Feldsalat)
  • Salz 
  • frischer Pfeffer
  • Agavendicksaft 
  • Chiasamen
  • Paprikagewürz
  • Chiligewürz

Für die Falafel zunächst 3 Esslöffel Kichererbsen, mit 1 Esslöffel Wasser, der Tahinpaste, den Gewürzen, dem Zitronensaft und dem gehackten Koriander gut vermengen. Die Eier nacheinander hinzugeben und unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Rote Bete schälen (hier am besten mit Handschuhen arbeiten), ebenso wie die Zwiebel und beide zusammen in einem Mixer fein hacken. Die Rote Bete zu der Kichererbsenmasse geben und zuletzt mit 60-70g Kichererbsenmehl einen Teig entstehen lassen. Den Teig mit dem Salz würzen und eine gute halbe Stunde stehen lassen, in dieser Zeit dickt er noch etwas nach.

In der Zwischenzeit den Mangold waschen und in heißem, siedenden Wasser kurz blanchieren, anschließend mit kaltem Wasser abschrecken um den Garprozess zu stoppen. Den Salat waschen und den ebenfalls gesäuberten Rettich raspeln. Den Ofen schon mal auf 200 Grad Umluft vorheizen, während die Süßkartoffeln geschält und gewürfelt mit den restlichen Kichererbsen und etwas Öl, Salz, Chili- sowie Paprikagewürz für den Backvorgang vorbereitet werden. Die Falafelmasse nun mit Handschuhen zu kleinen Bällen formen und ebenfalls auf ein Blech mit Backpapier geben. Das Gemüse und die Falafel anschließend für ca. 20Minuten backen. nach Ablauf der Zeit alle Zutaten in einer Schale anrichten und ein Dressing aus 200ml Buttermilch, dem Saft einer halben Zitrone, Salz, 2TL Agavendicksaft, und 2EL Chiasamen dazu reichen.

Guten Appetit! 

Eure,

us1


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Asiatische Zucchini-Nudeln

e i n k a u f s l i s t e 

  • 1kg Zucchinis 
  • 1-2 Möhren 
  • 300g Topinambur 
  • 2 Schalotten  
  • 2EL Cashewmus
  • 200ml Gemüsebrühe 
  • 1 Peperoni 
  • 1 Stück frischer Ingwer 
  • 3EL Sojasoße 
  • 1 Limette 
  • Handvoll Cashewkerne
  • Cocosöl zum Anbraten 
  • etwas Postelein oder anderen Salat als Beilage 

Für die Zubereitung werden zunächst die Zucchinis gewaschen und mit Hilfe eines Spiralschneiders zu Nudeln verarbeitet. Wenn ihr keinen Spiralschneider habt könnt Ihr auch einen Sparschäler zur Hilfe nehmen. Die Zucchini Nudeln beiseite stellen und die Schalotten schälen und fein hacken. Etwa 1cm  Ingwer grob von der Schale befreien und ebenso wie ein Stück Chili fein hacken. Bei der Menge der Chili kommt es auf die Schärfe an, um auf Nummer sicher zu gehen vor der Zubereitung ein kleines Stück von der frischen Chili probieren. Die Karotten waschen und raspeln. Chili, Ingwer, Karotte und Schalotten in etwas Cocosöl in der Pfanne dünsten. Die Topinambur waschen, klein würfeln und ebenfalls in der Pfanne anrösten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und 2EL Cashewmus einrühren. Bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Wenn die Topinambur gar ist die Zucchini Nudeln hinzu geben und einige Minuten bei geschlossenem Deckel weiter köcheln lassen. Mit etwas Limettensaft, Salz, Pfeffer und Sojasoße abschmecken und auf Tellern portionieren. Mit den Cashewkernen und Postelein garnieren und genießen.

Lasst es Euch schmecken!

Eure,

us1


Rote Bete Humus & Schwarzwurzel-Quinoasalat 

e i n k a u f s l i s t e

für den Humus

  • 2 Rote Bete 
  • 1 Dose Kichererbsen 
  • 2TL Tahinpaste
  • 1/2 Zitrone 
  • 1 Orange 
  • 1/2 TL Agavendicksaft
  • Salz 
  • Olivenöl 

für den Salat 

  • 1 Tasse Quinoa, weiß 
  • 1Bund Petersilie 
  • 1Bund Koriander 
  • 2EL Olivenöl 
  • 1/2 Zitrone 
  • Cayennepfeffer
  • 4 Schwarzwurzeln 
  • Handvoll Erdnüsse ungesalzen 

 

Für den Humus die Rote Bete schälen und in kochendem Wasser oder Dampf garen. Die Kichererbsen gut abtropfen lassen und mit Öl, der Sesampaste, dem Saft der halben Zitrone, der halben geschälten Orange, sowie den Gewürzen in einen Mixer geben und fein pürieren. Die Masse mit dem Salz und dem Agavendicksaft abschmecken.

Den Quinoa waschen und in etwas Öl andünsten. Anschließend mit der 2 1/2 fachen Menge Wasser ablöschen und kochen. Währendessen mit Einmalhandschuhen die Schwarzwurzeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Diese direkt in etwas Wasser mit Zitronensaft legen um so das Braunwerden zu verhindern. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schwarzwurselscheiben darin anbraten bis sie bissfest sind. Nun die Petersilie und einen Teil des frischen Koreanders hacken und alle Zutaten mit dem Quinoa vermengen. Den Salat gut abschmecken, einen Teil Humus auf Tellern portionieren, darauf den Quinoa geben und mit einigen Erdnüssen und Petrsilienzweigen garnieren. 

Eure,

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