Dicke fette Blaubeer-Pfannekuchen (+vegane Variante)

Die Geschichte vom dicken fetten Blaubeer-Pfannekuchen

Heute möchte ich gemeinsam mit Euch eine Reise in die bunte Welt der Kinderbücher unternehmen. Dazu verrate ich Euch mein Lieblings-Kinderbuch und hoffe im Gegenzug auch von Euren Büchern zu erfahren. Ich bin sehr gespannt und vielleicht erkennt der ein oder andere auch mein Buch wieder?! Es handelt sich dabei um das beliebte Volksmärchen vom dicken fetten Pfannekuchen, der sich einfach nicht essen lassen wollte – egal wer ihn fragte, er ergriff stets die Flucht und rollte geschwind davon. :D In Kindheitstagen eines meiner Lieblingsbücher von Anne Heseler, welches mir wieder und wieder vorgelesen werden musste, obwohl ich es längst mitsprechen konnte. 

Wenn Ihr neugierig auf die Geschichte geworden seid, dann macht Euch schnell ein paar meiner leckeren Blaubeerpfannkuchen (denn ohne nebenbei Pfannkuchen zu mampfen wäre es nicht das Selbe) und kehrt schnell zurück, damit ich Euch die Geschichte erzählen kann. :)

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  • 150g Dinkelmehl 
  • 50g gemahlene Haferflocken (erhöht den Proteingehalt & liefert wichtige Mineralien und Vitamine)
  • 2EL Kokosblütenzucker 
  • 1EL Hanfprotein
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1Pr. Salz 
  • Ca. 200ml Hafermilch 
  • 1 Banane für die vegan Variante / oder 1 Ei
  • 1TL Zimt
  • Heidelbeeren 

Zu Beginn entweder das Ei verquirlen, oder die Banane mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Zucker, der Milch und dem Salz verrühren. Nach und nach die Trockenen Zutaten dazu geben, abschmecken und in einer Pfanne mit Kokosfett ausbacken. Hierfür je einen Klecks Teig in die Mitte der Pfanne geben und auf die noch weiche Oberfläche eine Handvoll der gewaschenen Blaubeeren verteilen. Ist der Teig von der unteren Seite gut gebacken, kann der Pfannkuchen gewendet werden. Nach wenigen Minuten auf der zweiten Seite, kann der Pfannkuchen aus der Pfanne genommen werden, um Platz für den nächsten zu machen.  Beide Varianten, vegan und nicht vegan funktionieren sehr gut, sind luftig und schmecken super lecker!!

Es waren einmal drei alte Schwestern, die wollten gerne Pfannkuchen essen, da gab die erste ein Ei dazu her, die zweite Milch und die dritte Fett und Mehl.

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Als der dicke fette Pfannekuchen fertig war, richtete er sich in der Pfanne in die Höhe und lief den drei alten Weibern weg und lief immerzu und lief kantapper, kantapper in den Wald hinein.

Da begegnete ihm ein Häschen, das rief: »Dicker, fetter Pfannekuchen, bleib stehn, ich will dich fressen!« Der Pfannekuchen antwortete: »Ich bin drei alten Weibern weggelaufen, und soll dir Häschen Wippschwanz nicht entwischen?« und lief kantapper, kantapper in den Wald hinein. Da kam ein Wolf angelaufen und rief: »Dicker, fetter Pfannekuchen, bleib stehn, ich will dich fressen!« 

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Der Pfannekuchen antwortete: »Ich bin drei alten Weibern weggelaufen und Häschen Wippschwanz, und soll dir Wolf Dickschwanz nicht entwischen?« und lief kantapper, kantapper in den Wald hinein. Da kam ein Reh herzugesprungen und rief: »Dicker, fetter Pfannekuchen, bleib stehn, ich will dich fressen!« Der Pfannekuchen antwortete: »Ich bin drei alten Weibern weggelaufen, Häschen Wippschwanz, Wolf Dickschwanz und soll dir Reh Blitzschwanz nicht entwischen?« und lief kantapper, kantapper in den Wald hinein. Da kam eine Kuh herbeigerannt und rief: »Dicker, fetter Pfannekuchen, bleib stehn, ich will dich fressen!« Der Pfannekuchen antwortete: »Ich bin drei alten Weibern weggelaufen, Häschen Wippschwanz, Wolf Dickschwanz, Reh Blitzschwanz und soll dir Kuh Schwippschwanz nicht entwischen?« und lief kantapper, kantapper in den Wald hinein. Da kam er an einen Fluss und wusste nicht wie er hinübergelangen sollte. Da kam eine Sau dahergefegt und rief: »Spring nur auf meinen Rücken, ich werd dich hinüber bringen.« Der Pfannkuchen zögerte kurz, doch dann sprang er schließlich auf den Rücken der Sau und ließ sich von ihr zur anderen Seite des Ufern schwimmen. Doch auf halber Strecke begann der Pfannkuchen so köstlich zu duften, dass die Sau kaum noch Wiederstehen konnte. Und kurz bevor die beiden das andere Ufer erreichten holte die Sau aus und wollte den Pfannekuchen mit einem Haps verschlingen. Doch der Pfannekuchen machte einen großen Satz und Sprang ans Ufer. »Halt« rief da die Sau. »Dicker, fetter Pfannekuchen, bleib stehn, ich will dich fressen!« Der Pfannekuchen antwortete: »Ich bin drei alten Weibern weggelaufen, Häschen Wippschwanz, Wolf Dickschwanz, Reh Blitzschwanz, Kuh Schwippschwanz, und soll dir Sau Kringelschwanz nicht entwischen?« und lief kantapper, kantapper in den Wald hinein. Da kamen drei Kinder daher, die hatten keinen Vater und keine Mutter mehr und sprachen: »Lieber Pfannekuchen, bleib stehen! Wir haben noch nichts gegessen den ganzen Tag!« Da sprang der dicke, fette Pfannekuchen den Kindern in den Korb und ließ sich von ihnen essen.

The End.

Na habt Ihr inzwischen aufgegessen.. Ich hoffe es hat Euch geschmeckt und die Geschichte hat Euch amüsiert :) ?!

Nun bin ich mehr als gespannt von Euren Lieblings-Kinderbüchern zu hören! Immer her mit den bunten Geschichten :)


Wer meinen Beitrag mit dem Rezept für saftiges Bananenbrot noch nicht entdeckt hat, den wird es vielleicht interessieren dass das schöne Geschirr welches für diesen und einige andere Beitrage verwendet wurde, in Zusammenarbeit mit der Keramikerin Tina Kami entstanden ist. Es lohnt sich einen Blick auf die wunderschöne Arbeit der Hamburgerin zu werfen!

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Frischer Zuckermais mit dünnen Vollkornfladen (vegan) (+Produkttest)

Frischen Mais legen wir besonders gern im Spätsommer auf den Grill. Mit etwas Olivenöl und Kräutern darüber, dazu frisch gebackenes Brot und das Glück ist perfekt. Als Kind habe ich Ihn mir immer auf Jahrmärken geholt und ihn, mit beiden Händen fest im Griff, beherzt abgeknabbert. Leider eilt dem Mais heute oft ein eher negativer Ruf voraus – Futtermais der stark gespritzt ist, genmanipulierter Mais der unnatürlich schnell in die Höhe sprießt.. dieser hier jedoch kommt direkt vom Bio-Bauern meines vertrauens und so macht das Kochen mit dem natürlichen Gold dann auch richtig spaß. Vor einiger Zeit habe ich schon mal frischen Polenta aus Mais gemacht heute soll es jedoch eine feurige Pfanne mit Tofu und einem Gewürz von Mama Spices geben.

Nennt mir doch mal Eure Erinnerung, Vorliebe, Ideen … die Mit Maiskolben zusammen hängen und verratet mir Euer Lieblings Maisrezept!? :)

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Für den Mais 

  • 3-4 Zuckermaiskolben 
  • 1 Tofu Natur (250g) 
  • 1Schalotte 
  • Olivenöl 
  • 2TL Hot Mama Gewürz (Meersalz, Rohrzucker, Paprika, Pfeffer, Chilis, Senf, Knoblauch, Zwiebeln, Kümmel, Koriander, Oregano, Rauch)
  • 1TL Agavendicksaft 
  • 2TL Salz 
  • 1TL Kurkuma 
  • Salbei 

Für die Fladenbrote 

  • 400g Vollkornmehl
  • 100g Weizenmehl 
  • 1TL Salz 
  • 50ml lauwarme Milch 
  • Etwas Wasser 
  • 1Msp. gem. Kreuzkümmel

Den Mais waschen, von den Kolben schneiden und den den Tofu würfeln. Die Zwiebel fein hacken und Öl in einer Pfanne erhitzen. Darin die Zwiebel, das Hot Mama Gewürz, sowie den Kurkuma rösten, damit sich seine Aromen richtig entfalten können. Den Mails und die Tofuwürfel in die Pfanne geben und zunächst bei geschlossenem Deckel und niedriger Hitze anbraten. Anschließend den Deckel abnehmen, die Hitze steigern und mit etwas Agavendicksaft leicht karamellisieren. 

Für die Fladen, alle Zutaten miteinander vermischen und den Teig mindestens 10 Minuten geschmeidig kneten, bevor er in 8-10 Stücke geteilt und dünn ausgerollt wird. Eine Pfanne ohne Öl erhitzen und die Fladen darin von beiden Seiten hellbraun backen. 

Die Maispfanne mit gehacktem Salbei verfeinern, mit Salz abschmecken und mit den Fladen servieren.

Lasst es Euch schmecken! Eure,

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Hier gelangt Ihr zu der Seite um das Gewürz zu kosen. Ich kann es empfehlen. Es sind wirklich nur gute und natürliche Stoffe enthalten und der Geschmack ist intensiv und spannend!

Die Produkte wurden mir freundlicherweise von Mama Spices  zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!
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Kürbis-Risotto mit Safran, selbstgemachtem Kräutersalz & Walnussöl

Essen und Gesundheit miteinander in Verbindung zu bringen hat für mich seit langem etwas faszinierendes. Im Kochen vereint sich für mich Genuss, Medizin und Gesundheitslehre. Ich fand es schon immer spannend mich in die Funktionsweise von Naturkosmetik und Homöopathie hineinzulesen und zu erfahren wie der Körper, dank feinster Stimulationen zur Selbstheilung angeregt werden kann. In diese Richtung der Heilkunst und Medizin, spielt für mich auch die Farbenlehre hinein. Farben beeinflussen unsere Stimmungslage und körperliche Verfassung. Bei dem heutigen Gericht musste ich unweigerlich daran denken. So ist Orange doch die Farbe für Optimismus und Lebensfreude und soll auf den Körper eine Stimmungsaufhellende Wirkung ausüben können. Außerdem fördere sie die Aufgeschlossenheit und das Selbstvertrauen. Orange kann gegen Bauch- und Unterleibsbeschwerden helfen und zudem die Nierenfunktion fördern. Auch das Gelb – die Farbe der Sonne – hat seine besonderen Eigenschaften und steht für Optimums und Licht – und brauchen wir davon nicht alle ein bisschen mehr?! Es soll mit seiner Helligkeit Freude verbreiten und dabei Ängste und Depressionen lindern. Den sauberen/hellen Gelbtönen wird eine entgiftende Wirkung nachgesagt, weshalb sie in der Rheumatherapie und bei anderen Erkrankungen zum Einsetzt kommen. Gelbe Räume wirken meist größer und können außerdem den Gesprächssinn anregen, weshalb es keine seltene Farbwahl für die Wände in Kinderzimmern ist. 
Beide Farben sind zudem Appetitanregend und sollen die Geselligkeit fördern, daher eignen sie sich zudem ideal für Räume wie die Küche und das Esszimmer. 

Nachdem ich mich intensiver mit der Farbenlehre und Ihrer Wirkung auf Körper und Geist beschäftigt habe, ist es für mich viel weniger verwunderlich, weshalb ich mich in verschiedenen Stimmungslagen an unterschiedlichen Orten aufhalten möchte, mich in bestimmte Kleidung hüllen, oder durch spezielle Gerichte schlemmen möchte. So können Farben doch in Form von Essen viel mehr als nur ein köstlicher Augenschmaus sein – sie sind vielmehr Trostspender, Glücklichmacher, Kreativitätszünder und vieles vieles mehr, oder?!. Kürbisse mit ihrem satten Orange, wecken in mir immer eine Art Geborgenheit, erinnern mich an meine Kindheit mit warmer Kürbissuppe/geröstetem Parmesan-Brot/ und Kürbiskernöl, sodass dieses Risotto unweigerlich glücklich machen muss. Es steigert mit seinen satten Farben das Wohlbefinden und lässt mich ein bisschen weniger Sehnsucht nach den heißen Sommertagen und stattdessen eine leichte Vorfreude auf die gemütliche Herbstzeit verspüren.

Sagt mir doch mal was Eure Lieblingsfarbe/n ist/sind und on sie auch in Euch was bewirken können?! Und in welcher Form Ihr Euch mit diesen Farben umgebt. Ich bin gespannt :)

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Für 2 Portionen 

  • 200g Risottoreis
  • 400g Kürbisfleisch 
  • Gemüsebrühe 
  • 1 rote Zwiebel 
  • Safranfäden 
  • 1TL Kurkuma 
  • 1TL Curry 
  • Prise Muskat 
  • Kräutersalz (selbstgemacht :) )
  • frischer Pfeffer 
  • Spritzer Zitrone 
  • Prise Cayennepfeffer 
  • 1TL Agavendicksaft 
  • 40ml Reismilch
  • Walnussöl 
  • Olivenöl 

In einem Topf Olivenöl erhitzen, darin die Gewürze, sowie die fein gehackte Zwiebel und nach kurzem Dünsten das sehr klein gewürfelte Kürbisfleisch garen. Zu dem Gemüse den Reis geben, Dünsten bis er leicht glasig ist, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Köcheln lassen und nach und nach die Brühe hinzugeben. So etwa 15minuten unter rühren und bei nidriger Hitze köcheln lassen. Wenn der Reis gar ist (ich mag ihn mit einem leichten Biss) den Topf von der Kochstelle nehmen und die Milch hinzugeben. Bei geschlossenem Deckel kann diese nun noch von dem Reis aufgenommen werden, sodass dieser seine übliche Cremigkeit bekommt. Mit dem Zitronensaft und Kräutersalz abschmecken und servieren. 

Für das Kräutersalz habe ich einfach alle Kräuter getrocknet, die  beim Kochen keine Verwendung gefunden haben. In diesem Fall waren das Salbei, Oregano, Estragon, Thymian und einige wenige Zweige Rosmarin. Diese habe ich im Ofen auf einem Blech bei ausgebreitet bei 70-80Grad trocknen lassen. Die Blätter werden nach dem Trocknen von den Stängeln entfernt und in einem Mörser mit Salz und nach Belieben mit etwas Kümmel fein gemahlen. 

Wenn Ihr in den Folgenden Beiträgen noch mehr über Farben und Ihre Wirkung erfahren möchtet, dann lasst es mich gern ebenfalls in den Kommentaren wissen!

Guten Appetit und ein schönes Wochenende!

Eure,

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Hier folgen noch ein paar Kürbis-Rezepte

Ofenkürbis mit Handkäse und Bulgur

Kürbis-Flammkuchen mit Grünkohl und Ziegenkäse